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Überschwemmungen und Erdrutsche: die Folgen des Regens

CÔTE D‘AZUR & PROVENCE

Starke Regenfälle haben am gestrigen Sonntag an der Côte d'Azur zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr geführt: Hochwasser, Erdrutsche sowie umgestürzte Bäume waren einige der Gründe. Laut Informationen der Präfektur der Alpes-Maritimes fielen im gesamten Department zwischen 20 und 60 Millimeter Regen, in einigen Gegenden sogar mehr als 80 Millimeter.

In Cagnes-sur-Mer trat der Bach Malvan über die Ufer. Der starke Regen verwandelte ihn in einen schlammigen Strom. In Villeneuve-Loubet wurde die Autobahnauffahrt in Richtung Nizza-Cannes überflutet. An der Ausfahrt La Colle-sur-Loup auf der D6 gab es eine Schlammlawine. Die Küstenstraße zwischen Antibes und Villeneuve-Loubet wurde wie immer bei heftigem Regen für den Verkehr gesperrt.

Im Hinterland bei Sospel lösten sich mehrere Tonnen Felsblöcke aus den Felswänden und fielen auf die Straße. In Grasse im Viertel Saint-Claude brach eine Stützmauer zusammen. Dabei wurde ein Lichtmast umgerissen.

Auf dem Dach des Museums für moderne und zeitgenössische Kunst in Nizza mussten Einsatzkräfte das angesammelte Wasser entfernen. Parkplätze wurden durch anhaltende Regenfälle überschwemmt und am Flughafen Nizza verursachten starker Wind und Regenschauer Verspätungen und Stornierungen von Flügen.

Trotz enormer Sachschäden wurde durch das Unwetter niemand verletzt.

Birgit Thiemann