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1. Mai: Was in Frankreich ab sofort billiger, was teurer wird

WISSENSWERTES

Zum 1. Mai sind einige neue Maßnahmen in Kraft getreten, die Einfluss auf das tägliche Leben in Frankreich haben. So kann in Zukunft die Gasrechnung billiger ausfallen, der Arztbesuch oder das Verreisen mit Airbnb teurer werden.

Der Besuch beim Hausarzt kostet nun mindestens 25 Euro.Seit gestern gelten einige neue Bestimmungen in Frankreich, die sich auf den Alltag auswirken. Wie zum Beispiel auf den Arztbesuch: Anstatt 23 Euro zahlt man nun mindestens 25 Euro für eine Sprechstunde beim Hausarzt, für Kinder unter sechs Jahre steigt der Preis auf 30 Euro an. Diese Erhöhung wurde bereits im August letzten Jahres genehmigt, ist aber erst gestern in Kraft getreten.

Auch in puncto Verreisen können höhere Kosten anfallen: Wer im Hexagon eine Unterkunft per Airbnb bucht, muss dort nun auch die Kurtaxe bezahlen. Diese wird pro Person und pro Nacht berechnet und liegt zwischen 20 und 40 Cent. Dem Gast werden diese Kosten direkt im Buchungspreis berechnet.

Eine positive Veränderung für den Verbraucher gibt es dafür bei den Gaspreisen. Diese sinken im Durschnitt um 3,3 Prozent. Im Detail betrachtet, bezahlen die Franzosen ab sofort 3,4 Prozent weniger für die Gasheizung, 1,2 Prozent weniger für das Kochen mit Gas und 2,1 Prozent weniger für die Doppelnutzung von Warmwasser durch Gas und eine Gaskochstelle.

Für den Online-Immobilien-Dienstleister „Patrim“ steht seit gestern ein freier Zugang zur Verfügung: Verkäufer und Käufer können dort eine Immobilie bewerten und schätzen lassen sowie Katasterauskünfte erhalten. Dies wird direkt durch die Steuerbehörde durchgeführt, jedoch nur gegen Angabe seiner Steuernummer.

 

Larissa Bleckmann