Haupt-Reiter

30 Jahre Mipim: Immobilienmesse beginnt in Cannes

IMMOBILIEN

Die jeden Frühling in Cannes veranstaltete, weltweit größte Immobilien-Messe Mipim feiert ihren 30. Geburtstag. Vom 12. bis 15. März geht es in diesem Jahr stärker denn je um die Zukunft des Immobiliensektors.

Wie sehen die kommenden 30 Jahre der Immobilienwirtschaft aus? Vor dem Hintergrund des Schlagworts Nachhaltigkeit wird dies die zentrale Frage der Messe, die ab heute wie gewohnt im Festival-Palais stattfindet.

Vier Tage lang wird Cannes zum Treffpunkt der einflussreichsten Akteure aus allen Bereichen der internationalen Immobilienwirtschaft und bietet eine Plattform für Networking sowie Diskussionen im Rahmen zahlreicher Vorträge und Ausstellungen. Es werden mehr als 26.000 Teilnehmer und rund 5400 Investoren erwartet.

Die Eröffnungsrede hält am heutigen Nachmittag niemand Geringeres als Ban Ki-moon, ehemaliger Generalsekretär der Vereinten Nationen: Um 14 Uhr wird der Koreaner im Palais des Festivals sprechen.

«Für die 30. Mipim haben wir als zentrales Thema ‚Engaging the Future‘ gewählt, und dies beinhaltet die Frage, wie kommende Generationen in einer zunehmend dichter bevölkerten städtischen Umgebung leben und arbeiten werden. Ban Ki-moon setzt sich für nachhaltige Entwicklung ein, und seine Eröffnungsrede wird voraussichtlich das Leitthema dieser ganz besonderen Mipim vorgeben», sagt Mipim-Direktor Ronan Vaspart.

In bewährter Tradition werden am Donnerstag, 14. März, um 18.30 Uhr die begehrten Mipim-Awards an die Erschaffer einiger der aufregendsten neuen Immobilien-Projekte der Welt vergeben. In insgesamt elf Kategorien sind je vier oder fünf Gebäude nominiert, darunter wie gewohnt diverse Projekte im deutschsprachigen Raum: das Bürgenstock Hotel & Resort in Luzern (Kategorie «Bestes Hotel- und Tourismus-Resort»), die neue Messehalle Nr. 12 in Frankfurt am Main («Beste Industrie- und Logistik-Entwicklung»), das Merck Innovation Center in Darmstadt («Bestes Bürogebäude»), Woodie Hamburg («Bestes Wohngebäude»), Bikini Berlin mit Kantini-Markt («Bestes Einkaufszentrum») und die erneuerte Altstadt von Frankfurt am Main («Bestes städtisches Wiederaufbau-Projekt»). Insgesamt waren mehr als 200 Projekte aus 58 Ländern eingereicht worden.

AS