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Der Präfekt des Var warnt vor violetten Stechrochen

WISSENSWERTES

Der Präfekt des Var warnt Badende davor, violette Stechrochen, die seit Anfang des Monats an den Küsten der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur (PACA) gesichtet wurden, anzufassen. Das Gift der Tiere sei gefährlich.

Badende sollen den violetten Stechrochen (Pteroplatytrygon violacea), der seit Beginn des Monats an den Küsten der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur (PACA) gesichtet wurde, nicht anfassen. Dazu rät der Präfekt des Var in einer Pressemitteilung, die er gestern veröffentlicht hat. Stattdessen sollten Badende, die einen Stechrochen sehen, die Badeaufsicht oder die Gemeinde darauf hinweisen. Fühlten sich die Stechrochen, die je mit ein bis drei Giftstacheln am Schwanz ausgestattet sind, bedroht, würden sie stechen.

Das Gift könne zu schlimmen neurologischen und Herz-Problemen bei Kindern, Schwangeren und kranken oder älteren Personen führen. Bei gesunden Menschen sei das Gift zwar nicht tödlich, dennoch müsse sofort ein Krankenhaus aufgesucht werden, um den giftigen Stachel zu entfernen, präzisiert der Präfekt. Er weist ebenso darauf hin, dass das Tier nicht aggressiv und bis heute noch kein Stich bei einer Person im Var bekannt geworden sei.

Seit Anfang August wurden violette Stechrochen, die 80 bis 90 Zentimeter breit sind, an der Küste der Region PACA, insbesondere im Departement Var gesichtet. Der Präfekt macht dafür die warmen Temperaturen und das warme Wasser an der Küste verantwortlich, das die Weibchen zum Laichen aufsuchen.

CJ