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Dramatisches Unwetter: Apokalypse an der ligurischen Küste

LIGURIEN

Verwüstung, wohin das Auge schaut: In der vergangenen Nacht wurde die Region zwischen Albenga und Rapallo (Ligurien) von einem hier nie zuvor gesehenen Orkan heimgesucht. Das aufgepeitschte Meer mit bis zu acht Meter hohen Wellen ergoss sich in die Gassen der Küstenorte, zerstörte Strandpromenaden und Häfen, Kaimauern brachen ein, ganze Straßenteile wurden weggerissen.

Die Via Aurelia zwischen Varazze und Pietra Ligure musste gesperrt werden, unzählige Bäume wurden entwurzelt oder wie Streichhölzer geknickt. Der Zugverkehr ist stark eingeschränkt, die meisten Schulen sind heute geschlossen.

Portofino und auch ein Teil der Cinque Terre sind von der Außenwelt abgeschnitten. Der Flughafen von Genua wurde wegen der verheerenden Flut geschlossen, alle Flüge sind annulliert. Wie durch ein Wunder forderte die Katastrophe bisher lediglich ein Todesopfer, die materiellen Schäden jedoch sind immens.

PH