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Dritter Platz in der Formel E: Massa-Magie in Monaco

MONACO

Felipe Massa hat beim Grand Prix der Formel E in Monaco vor heimischer Kulisse einen dritten Platz für das Team Venturi geholt. Für den monegassischen Rennstall war es der dritte Podiumsplatz der Saison.

Nach einem starken Qualifying war Felipe Massa als Vierter ins neunte Rennen der Saison auf der legendären Strecke im Fürstentum gestartet. Der dritte Platz, den er am Ende belegte, bringt dem heimischen Team Venturi weitere 15 Punkte in der Teamwertung. Die monegassische Equipe steht damit nun – vier Rennen vor Saison-Ende – an siebter Stelle.

Für Massa war es der erste Podiumsplatz überhaupt in der Formel E. Der Rennfahrer startete von 2002 bis 2017 in der Formel 1 und wurde 2008 Vizeweltmeister. In seiner ersten Formel-E-Saison geht er für Venturi an den Start.

Massas schweizerisch-italienischer Teamkollege Edoardo Mortara hatte einen weniger erfolgreichen Tag auf der 1,765 km kurzen Strecke. Wegen einer schlechten Qualifikationsleistung musste er als Letzter starten. Er schaffte es an Tempo zuzulegen, ehe es bei einem Überholmanöver mit Jérôme d’Ambrosio von Mahindra Racing zu Schäden an seiner Vorderradaufhängung kam und er das Rennen vorzeitig in Runde 30 beenden musste.

Nach dem Rennen sagte Mortara, der sich im Gesamtklassement nun an elfter Position befindet: „Es war für mich persönlich kein großer Tag, aber es war ein wirklich guter Tag für das Team, also ist es am Ende positiv. Ich hatte im Qualifying nicht das Tempo – ich konnte einfach nicht den gewünschten Grip bekommen und hatte einige Probleme mit den Bremsen. Wenn man hier hinten anfängt, ist es schwierig aufzuholen, obwohl ich schon früh einige gute Überholmanöver hatte, doch das war nicht genug.“

„Was für ein tolles Gefühl!“ sagte seinerseits Team-Kollege Felipe Massa. „Das Qualifying lief fantastisch und es war auch ein tolles Rennen – schön und sauber. Ich hatte schon vorher gute Qualifying-Ergebnisse, aber während des Rennens ist dann immer etwas passiert. (…) Heute hatten wir keine Fehler, nichts wie jemand, der mich touchierte und das Auto kaputt machte, wie es in Hongkong passiert ist.“

Auch Susie Wolff, Venturi-Teamchefin, zeigte sich überglücklich: „Wir sind unglaublich zufrieden mit dem Ergebnis von Felipe. (…) Er hat einen fantastischen Job gemacht, das Team hat wirklich hart gearbeitet und ich bin sehr stolz auf ihn. Felipe war in den letzten Rennen so viel versprechend gefahren, hat es aber nie ganz auf das Podium geschafft. (…) Sein dritter Platz nun war genau das, was wir brauchten. Wir hatten mitten in der Saison so viel Dynamik, dass es toll ist, wieder da oben zu sein. Jetzt wollen wir die Europa-Saison mit zwei starken Rennen zu Ende bringen, bevor es zum Saisonfinale nach New York geht.“

NB