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Europawahlen: Was Sie über die Anmeldung zur Wahl wissen müssen

WISSENSWERT

Zeit sich zu engagieren: Am 26. Mai stehen in Frankreich die Europawahlen an (Resteuropa: zwischen dem 23. und 26. Mai). Im Hexagon an der Wahl teilnehmen kann jeder EU-Bürger, der dort seinen Hauptwohnsitz hat. Aber, aufgepasst: Bis zum 31. März muss er in ein digitales Wählerverzeichnis eintragen sein.

EuropawahlenBisher war eine Einschreibung in ein Wählerverzeichnis nur bis zum letzten Tag des Vorjahres möglich, seit diesem Jahr jedoch endet die Frist erst am letzten Tag des vorletzten Monats vor der Wahl, in diesem Fall also am 31. März 2019. Ab dem nächsten Jahr wird die Frist sogar auf sechs Wochen vor Wahltermin verlegt.

Das neue digitale französische Wählerverzeichnis, geleitet vom Nationalen Institut für Statistik und wirtschaftliche Studien (Institut national de la statistique et des études économiques, Insee), soll zuverlässigere Wählerlisten und mehr Flexibilität bei deren Aktualisierung ermöglichen.

Stehe ich schon in einem Wählerverzeichnis?
Seit dem gestrigen Montag, 11. März, kann unter der Webseite www.service-public.fr bei Eingabe des Namens, des Geburtsdatums und des Wohnorts der individuelle Status der Anmeldung überprüft werden. Wer bereits registriert ist, erfährt, in welchem Wahlbüro er zu erscheinen hat. Wird man im System, obwohl man sich bereits angemeldet hat, nicht gefunden, so fordert das System auf, sich mit der Registrierungsstelle des Wohnortes in Verbindung zu setzen.

Die Anmeldung kann entweder online auf der oben genannten Webseite, via Post oder direkt bei der Gemeinde mit einem auf der Webseite zu findenden Formular, einem Personalausweis und einem Wohnsitznachweis vorgenommen werden.

Eine automatische Anmeldung erfolgt für 18-jährige Franzosen und für Menschen, die seit 2019 die französische Nationalität haben.

SK