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Kaum Schäden: Sturmnacht an der Côte geht glimpflich aus

CÔTE D'AZUR & PROVENCE

Sturmnacht an der Côte d'AzurHeftige Sturmböen pfiffen gestern an der Côte d’Azur mit bis zu 174 km/h. Météo France hatte für die Region Alpes-Maritimes und Var die zweithöchste Wetterwarnstufe (orange) ausgerufen. Die Feuerwehr musste unentwegt ausrücken, zu schlimmeren Schäden kam es jedoch nicht.

Die Côte d’Azur hat eine turbulente Nacht hinter sich: Das Sturmtief Zeus fegte mit durchschnittlich 130 km/h über die Küste bis ins Hinterland. Météo France hatte für die Departements Alpes-Maritimes und Var die zweithöchste Wetterwarnstufe (orange) ausgerufen.

Für die Feuerwehr war an Schlaf nicht zu denken: Fast 130 Einsätze zählte sie seit der Ausrufung der Wetterwarnstufe orange am frühen Abend allein in den Alpes-Maritimes. Es kam nicht zu schwerwiegenden Vorfällen; die Einsatzkräfte entfernten hauptsächlich heruntergefallene Objekte sowie Äste und Bäume von den Straßen.

Gegen Mitternacht wurde die heftigste Sturmböe in Saint-Cézaire-sur-Siagne mit 174 km/h gemessen. In Nizza stürmte es gegen 17 Uhr mit 90 km/h um den Flughafen.

Obwohl die Wetterwarnstufe orange heute Morgen gegen 6 Uhr aufgehoben wurde, ist laut Météo France weiterhin größte Vorsicht geboten vor allem beim Durchqueren von Waldstücken und entlang der Küste.

Ein ungewöhnliches Naturschauspiel: Seit ein paar Tagen überrascht Nizza auf Grund des turbulenten Wetters mit einem Sandstrand. Das aufgewühlte Meer spült dünne Schichten Sand an, die den Kieselstrand überdecken. Zahlreiche Touristen wie Einheimische hielten den außergewöhnlichen Anblick bereits fotografisch fest.

Clara Swaboda