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Exklusiv, aber erschwinglich

Sein Fachgebiet ist die Implantologie, sein Handwerkszeug der Laser: Dr. Gilles Chaumanet, Oral-Chirurg und Koryphäe auf dem Gebiet der Lasertechnologie, hat im Juni das internationale Zahnzentrum «51G Pyramid Dental Center» in Villeneuve-Loubet (Departement Alpes-Maritimes) eröffnet. Hier, so erläuterte er im RCZ-Gespräch, biete er exklusive Behandlungen nach dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik an, «und das zu erschwinglichen Preisen!»
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Dahinter stecken keine dubiosen Geschäfte oder Quacksalberei, sondern reine Mathematik: Dr. Chaumanet ist spezialisiert auf Implantate, also den Einsatz von künstlichen Zahnwurzeln plus aufgesetzter Prothese. Bei entsprechend hoher Abnahme von Implantaten (er arbeitet ausschließlich mit der schwedischen Luxusmarke Nobel Biocare) erzielt er günstige Preise beim Lieferanten. Hinzu kommt die Arbeitsweise mit dem Laser, die neben ihrer Präzision durch ihren minimalinvasiven Charakter besticht, was direkten Einfluss auf die Schnelligkeit und Anzahl an Behandlungen hat – also ebenfalls kostenminimierend wirkt.

«Wir wollen die Menschen abholen, die für eine Zahnprothese sonst nach Osteuropa reisen, um günstigen Service zu erhalten – aber keine Garantie», erklärt der gebürtige Bretone, der seit 28 Jahren in der Implantologie tätig ist und seit 2000 die Lasertechnologie nutzt. «Sollten nach der Behandlung Probleme auftauchen, kommt der Patient einfach zu uns zurück.»

Wer ein Loch im Zahn hat oder aus anderen Gründen plötzlich rasende Zahnschmerzen, der ist in der direkt neben dem Hochhauskoloss Marina Baie des Anges am Meer gelegenen Praxis nicht richtig, erklärt Dr. Chaumanet. Für klassische Notfälle bleibt der Zahnarzt daheim Ansprechpartner; in Villeneuve-Loubet dagegen gibt’s die Spezialbehandlung mittels Laser: Neben dem Setzen von Implantaten (einzelne Zähne, Brücken oder ganze Prothesen) können dies unter anderem auch das Bleichen von Zähnen und andere kosmetische Behandlungen sein – «der Laser ist äußerst multifunktional», so der Fachmann, der sechs Sprachen beherrscht, darunter Deutsch und Englisch.

Dr. Chaumanet nutzt drei Laserarten, die sich in ihrer Wellenlänge unterscheiden und dadurch unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Alle eint, dass sie ausgesprochen steril, schmerz- und geräuscharm arbeiten, Eingriffe deutlich unblutiger (weil minimalinvasiv!) ablaufen als bei herkömmlicher Chirurgie und entsprechend einen schnelleren und beschwerdefreieren Heilungsprozess zur Folge haben.

Ohne Laser arbeiten? Für den auf internationalen Konferenzen gefragten und an zwei Universitäten lehrenden Spezialisten heute undenkbar: «Das wäre so, als ob ich statt eines Ferraris plötzlich einen Fiat 500 fahren würde», sagt er augenzwinkernd. Selbstverständlich müsse man für die Grundlagen mit dem Fiat anfangen, aber wenn man einmal umgestiegen sei …

Der Einsatz der blutarm vonstatten gehenden Lasertechnologie funktioniere entsprechend auch bei älteren Menschen, die blutverdünnende Medikamente nehmen, erklärt der passionierte Implantologe. Zehn Lasergeräte kommen bei Chaumanet zum Einsatz, Hightech zieht sich aber durch die gesamte Praxis: vom 3D-Scanner für die dreidimensionale Abbildung der Mundhöhle bis zum Entspannungsraum mit elektronischer Massageliege.

So minimalinvasiv, wie bei ihm die Eingriffe verlaufen, so minimalistisch hat er auch sein Zentrum eingerichtet: Strahlend weiß sind Behandlungsräume und Konferenzsäle, an Mobiliar nur das Nötigste – dafür stilvoll und edel. Farbig leuchten allein die Zeitschriften im Wartesaal und die strahlenden Gesichter über dem Empfang, die eines gemein haben: ihre tadellosen, weiß blitzenden Zähne.

www.51gpyramid.com