AKTUELL

  • France Gall in Paris gestorben – glückliche Tage in Ramatuelle

    Saint-Tropez ist erschüttert. France Gall ist am gestrigen Sonntag mit 70 Jahren gestorben. Und das Dorf erinnert sich plötzlich wieder an die glücklichen Tage, die sie mit ihrem Mann Michel Berger in ihrem Haus "La Grande Baie" im benachbarten Ramatuelle verbrachte. Bis er dort  am 2. August 1992 nach dem Tennis einen Herzanfall erlitt. Die Ärzte im Hospital von Saint-Tropez, vor dem sich viele Touristen und Paparazzi versammelt hatten, hatten dem erst 44-jährigen Sänger und Komponisten nicht mehr helfen können.

  • Die RIVIERAZEIT wünscht ihren Lesern fröhliche Weihnachten!

    Das Team der RIVIERAZEIT verabschiedet sich in den Urlaub. Ab dem 8. Januar sind wir mit täglichen News aus dem Süden wieder für Sie da. Bis dahin wünschen wir allen Lesern ein frohes Fest im Kreise ihrer Lieben und einen guten Rutsch in ein gesundes, glückliches neues Jahr! 

  • Landschaftsmalerei: Magisches Venedig bis Januar in Monaco

    Venedig, oder La Serenissima, wie die Italiener die Stadt nennen, hat schon immer die Phantasie und die Sinne der Künstler beflügelt. Noch bis zum 20. Januar zeigt nun die Londoner Galerie Cesare Lampronti Werke von renommierten Landschaftsmalern des 18. und 19. Jahrhunderts in Monaco. 

  • Museum Barberini widmet Henri Edmond Cross Retrospektive

    Nach 120 Jahren kehrt der Maler der Provence, Henri Edmond Cross (1856-1910), nach Berlin zurück. 1898 war er mit Signac, Luce und Rysselberghe einer von mehreren Künstlern gewesen, die an der ersten neoimpressionistischen Ausstellung überhaupt in Deutschland teilnahmen. 2018 wird ihm nun das renommierte Museum Barberini in Potsdam die erste große Retrospektive außerhalb Frankreichs widmen. Eine große Ehre für den Meister, der in Bormes-les-Mimosas und Le Lavandou lebte und starb, wo ihn Paul Signac (1863-1935), Henri Manguin (1874-1949) und Henri Matisse (1869-1954)  besuchten, den er stilistisch stark beeinflusste. Bereits in diesem Dezember hat das Barberini ein Symposium über den " Maler des Glücks" veranstaltet, der als einer der Wegbereiter des Fauvismus gilt.

  • Studentin aus Ungarn wird "Auslandsdeutsche des Jahres 2017"

    Die deutschsprachigen Medien im Ausland haben im Oktober erstmals dazu aufgerufen, sich für die weltweite Wahl zur "Auslandsdeutschen des Jahres" zu bewerben. Beworben haben sich Frauen aus aller Welt. Vier von ihnen kamen ins Finale. Ausschlaggebend bei diesem Wettbewerb war nicht die Schönheit der Teilnehmerinnen, sondern vor allem ihr Engagement für die eigene Kultur. Im Finale konkurrierten eine Deutschbrasilianerin, eine Deutschaustralierin, eine deutschstämmige Mennonitin aus Paraguay und eine Ungarndeutsche miteinander.

  • Laurent Le Bon ist neu im Kuratorium des Picasso-Museums Münster

    Der Direktor des Musée Picasso Paris, Laurent Le Bon (48), engagiert sich künftig für das Kunstmuseum Pablo Picasso im westfälischen Münster: Letzten Montag nahm er erstmals an einer Kuratoriumssitzung der Stiftung teil. Le Bon, den die französische Kultusministerin 2014 zum Leiter des wiedereröffneten Pariser Picasso-Museums bestimmt hatte, gilt über die Grenzen Frankreichs hinaus als profunder Kenner des Werks des spanischen Künstlers, der den größten Teil seines Lebens an der Côte d´Azur verbrachte. Le Bon war von 2010 bis 2014 Direktor des Centre Pompidou-Metz in Lothringen.

  • "Dalíeske" in Galerie Lympia: Ausflug ins virtuelle Moyaland

    Patrick Moya spinnt. Jedenfalls ist er der schrägste Künstler, den Südfrankreich hervorgebracht hat. Im Grunde ist er selbst das einzige Motiv, das ihn interessiert: Moya, Herrscher des Moyalandes in Nizza. Die dort lebenden Fantasiegestalten hat er am Computer erschaffen. Jetzt ist der 63-jährige dalíeske Pionier der Medienkunst ins Zuchthaus gekommen; genauer: ins ehemalige Zuchthaus der Stadt, das das Departement Alpes-Maritimes erst kürzlich zu einer modernen Kunstgalerie umgestaltet hat, die den Namen des alten Hafens trägt – Lympia. Dort tritt der Exzentriker jetzt in prominente Fußstapfen: in die von Alberto Giacometti, dessen Spätwerk hier bis Mitte Oktober zu sehen war.

  • Picassos „Zoo“ aus Antibes zu Besuch in Westfalen

    Niedliche Waldohreulen und der berühmte Steinkauz, die Picasso einst im Château Grimaldi von Antibes zu virtuellem Leben erweckte, bereiten zur Zeit den Westfalen tierisches Vergnügen. Das Picassomuseum Münster zeigt sie dort in einer Sonderausstellung von 50 Lithografien, Radierungen und Linolschnitten gepaart mit einheimischen Haus- und Nutztieren aus dem regionalen Naturkundemuseum (bis 21. Januar).

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