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Rosenball 2018: „Monaco takes Manhattan“ – ohne Fürst

MONACO

Traditionell hat die Fürsten-Familie von Monaco am vergangenen Wochenende die Saison mit dem Rosenball eingeläutet. Auch dieses Jahr hat die 64. Ausgabe dem Salle des Etoiles unvergleichlichen Glanz und Glamour verliehen – auch wenn der Landesherr selbst nicht anwesend sein konnte.

Neben der Gastgeberin Prinzessin Caroline von Hannover präsentierten sich ihre Kinder Pierre Casiraghi und dessen Frau Beatrice, Prinzessin Alexandra von Hannover, Charlotte Casiraghi und deren Freund Dimitri Rassam und zahlreiche andere Gäste der High Society gut gelaunt und in teuren Roben. Fürst Albert und seine Frau blieben dem Bal de la Rose fern: Der Monarch befand sich auf einer Brasilien-Reise anlässlich des 8. Welt-Wasser-Forums.

Der Rosenball wurde das erste Mal im Jahr 1954 von Fürstin Grazia Patrizia ins Leben gerufen. Seitdem findet er jährlich im März im legendären Salle des Etoiles im Monte-Carlo Sporting statt.

Das außergewöhnliche Ereignis bringt Jahr für Jahr Monacos und die internationale High Society zum ersten wichtigen gesellschaftlichen Ereignis des Jahres zusammen. Für einen Abend wird das Fürstentum in eine magische Atmosphäre voller Glanz und Festlichkeit getaucht.

Das strahlende Spektakel mit seinem aufwendig entworfenen Dekor steht jedes Jahr unter einem anderen Motto, das mit Unterstützung von Künstlern zum Leben erweckt wird. 2018 schuf der Zeichner Jean-Jacques Sempé gemeinsam mit dem seit Jahren fürs Design zuständigen Modemacher und Caroline-Vertrauten Karl Lagerfeld die Kulisse zum Thema „Manhattan“.

Neben seiner Funktion als gesellschaftliches Ereignis ist der Ball auch Wohltätigkeitsveranstaltung. Die Erlöse des Abends fließen in die Princesse-Grace-Stiftung und kommen Bedürftigen zugute.

Birgit Thiemann